Bestattung der Stadtwerke Wolfsberg

 
 

Projekt Neubau

Das neue Bestattungszentrum

Das Projekt besteht aus drei Baustufen

Baustufe 1 - Umsetzung des Friedparks mit der Aussenanlage Südseite

Mit dem Friedpark wird nicht nur ein entsprechender Rahmen um den Neubau geschaffen, sondern es werden neue Wege in der Bestattungskultur gegangen. Dem Trend hin zur Feuerbestattung entsprechend, werden hier verschiedene neue Möglichkeiten für die Beisetzung von Urnen angeboten. Das werden, ausgehend von der bestehenden Urnennische, die in das neue Konzept integriert werden wird, auch weitere Urnennischen sowie fertige und individuelle Urnenstehlen und Urnenerdgräber sein. Angeboten werden auch Baumbestattung und das Bestatten der Urnenasche auf einer sogenannten Streuwiese. Über die Jahre und Jahrzehnte sollte sich die jetzige Wiese zu einem bewaldeten Park entwickeln, der auch zum Nachdenken, Besinnen und Erinnern einlädt.

Friedpark Wolfsberg

 

 

Baustufe 2 - Abriss der alten Garagen und Bau des neuen Bestattungszentrums

Die Konzeption

In der Wolfsberger Aufbahrungshalle finden pro Jahr ca. 150 – 200 Aufbahrungen und um die 150 Zeremonien statt. Auch wenn das Gebäude von der Bestattung Wolfsberg errichtet und betrieben wird, so steht die öffentliche Zeremonien- und Aufbahrungshalle prinzipiell allen Bestattungsunternehmen zur Verfügung.

 

In der neuen Konzeption wurden im Wesentlichen zwei Punkte verändert: 
  1. Die Zeremonienhalle wird rund dreimal soviele Besucher aufnehmen können und bietet nun auch Platz für musikalische Darbietungen während der Feiern. Dank Engagement von Stadtpfarrer Dechant Mag. Engelbert Hofer, der in die Planung miteingebunden war, wird die Halle so ausgelegt, dass zukünftig auch Totenmessen in den Räumlichkeiten der Bestattung durchgeführt werden können. Damit wird der oft kritisierte Weg zu einer der Kirchen im Anschluss an die Beerdigungsfeier hinfällig und die Feier wird nicht zerrissen.
  2. Im Bereich der Aufbahrungen werden nur mehr 2 Aufbahrungsplätze, diese allerdings wesentlich großzügiger und flexibler, angeboten. In der Gestaltung und im Ablauf kann nun den Angehörigen wesentlich mehr Individualität, bis hin zum Einsatz von Multimedia, angeboten werden. Erneuert werden auch die Betriebsräumlichkeiten, die ebenfalls den modernsten Anforderungen hinsichtlich Pietät, Hygiene und Ergonomie entsprechen.

Kosten:       Euro 1,8 Mio.

Architekt:   DI Hermann Buhrandt

Bauzeit:      Nov. 2012 bis Nov. 2013